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#3019

Frankfurt am Main und Mannheim: Van Gogh, Matisse und die Revolution der modernen Malerei

Studienreise mit Rainer Donandt und Dr. Alice Gudera
08. November 2019 - 09. November 2019
Anmeldung bis 15. September 2019

Auf unserer Reise nach Frankfurt am Main und Mannheim besuchen wir zwei der absoluten Ausstellungshöhepunkte im Kunstherbst 2019. Sie rücken die farbintensiven Arbeiten Vincent van Goghs (1853–1890) und die von ihm inspirierte Malerei von Henri Matisse (1869–1954) ebenso in den Fokus wie deren jeweilige Bedeutung für die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.

Noch Jahre nach seinem Tod 1890 war das Werk van Goghs nur einem kleinen Kreis von Anhängern vertraut. Erst nach der Jahrhundertwende setzte in Frankreich und Deutschland eine intensive, oft kontrovers diskutierte Rezeption seines Schaffens ein. Vor allem die Ausstellung seiner Gemälde in der Galerie Bernheim-Jeune im Jahr 1901 wurde zur Initialzündung für viele Künstler, so auch für die Gruppe der später so genannten „Fauves“ um Henri Matisse. Der intensive Ausdruck über Farbe bildete nicht zuletzt einen wichtigen Impuls für die Kunst des deutschen Expressionismus.

„Making van Gogh“ lautet der Titel der bislang aufwendigsten Ausstellung in der Geschichte des Städel Museums. Sie thematisiert die besondere Rolle, die Galeristen, Sammler, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte des Malers in Deutschland gespielt haben. Schlüsselwerke aus allen Werkphasen van Goghs sowie die Präsentation von Werken des deutschen Expressionismus versprechen Kunstgenuss und Erkenntnisgewinn zugleich.

Die Kunsthalle Mannheim präsentiert unter dem Titel „Inspiration Matisse“ mit gut 125 Gemälden, Plastiken, Keramiken und graphischen Arbeiten den großen Franzosen als Pionier der Moderne, als beispielgebenden Künstler im Kreis seiner jüngeren Zeitgenossen: von den Fauvisten über die deutschen Expressionisten bis zu den Schülern der „Académie Matisse“ (1908–1910). Der Besuch der herausragenden Sammlung der Mannheimer Kunsthalle soll unsere Reise abrunden.

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Rainer Donandt, M. A.
TERMIN 8. bis 9. November 2019
KOSTENBEITRAG 442 Euro p. P. im DZ, EZ-Zuschlag 40 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 40 Euro
LEISTUNGEN Fahrt mit der Deutschen Bahn, 2. Klasse inkl. Reservierung ab/an HH, öfftl. Verkehrsmittel, 1 Übernachtung inkl. Frühstück im Maritim Parkhotel Mannheim, Vortrag mit Abendimbiss am ersten Reisetag, Eintritte, Führungen, Reiseleitung
VERANSTALTER Lückertz Reisebüro GmbH
Anmeldung bis 15. September 2019

Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).
 Rainer Donandt, M. A.
Rainer Donandt, M. A.
Rainer Donandt, Studium der Geschichte und Kunstgeschichte in Hamburg. Arbeitsschwerpunkte italienische Renaissance und Kunstgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Nach Lehraufträgen an den Universitäten Hamburg, Hamburg-Harburg und Lüneburg seit Sommer 2012 in Frankfurt am Main tätig.