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Vortrag von Dr. Susanne Wernsing
26. September 2019 (19.00 Uhr - 20.30 Uhr)
Ermöglicht durch die Freunde der Kunsthalle e. V.

Welche Exponate in Themenausstellungen gezeigt werden und wie, hängt nicht nur von den musealen Beständen und deren wechselhafter Geschichte ab. Es ist maßgeblich von gesellschafts- und kulturpolitischen Diskursen beeinflusst. Entsprechend sollen aktuelle Ausstellungen neben den Exponaten auch Erwerbsgeschichte, Leerstellen der Sammlung und kontroverse Deutungen zeigen. Auch die Prozesse und Akteure der Ausstellungsproduktion sollen reflektiert und sichtbar gemacht werden. Wie lassen sich Prozesse ausstellen? Wann und warum wird die Entscheidung getroffen, Bilder und Sammlungsbestände bewusst dem Blick zu entziehen?

Susanne Wernsing ist Historikerin und arbeitet als Kuratorin, zuletzt am Deutschen Hygiene-Museum Dresden zum Thema Rassismus. In ihren Ausstellungen und Publikationen beschäftigt sie sich mit Körper-, Technik- und Wissenschaftsgeschichte, mit Geschichtspolitik und der Theorie und Praxis des Ausstellens. Derzeit forscht sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HTW Berlin zu naturkundlichen Sammlungsbeständen an der Universität Göttingen.

VORTRAG Dr. Susanne Wernsing (Historikerin und freie Kuratorin, Wien/Berlin)
MODERATION Dr. Ute Haug (Hamburger Kunsthalle)
TERMIN Donnerstag, 26. September 2019, 19 bis 20.30 Uhr
ORT Hamburger Kunsthalle, Werner-Otto-Saal
KOSTENBEITRAG Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Nichtmitglieder zahlen den Eintritt in die Hamburger Kunsthalle

Dr. Susanne Wernsing
Historikerin und Kuratorin, zuletzt am Deutschen Hygiene-Museum Dresden zum Thema Rassismus. In ihren Ausstellungen und Publikationen beschäftigt sie sich mit Körper-, Technik- und Wissenschaftsgeschichte, mit Geschichtspolitik und der Theorie und Praxis des Ausstellens. Derzeit forscht sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HTW Berlin zu naturkundlichen Sammlungsbeständen an der Universität Göttingen.