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De Chirico und seine Vorläufer: Von der Romantik zur Metaphysik (Präsenz-Seminar)

Präsenz-Seminar mit Dr. Alice Gudera
17. März 2021 (15.00 Uhr - 17.30 Uhr)

Rätselhafte Bildwelten voller Intuition, Erinnerung und Vorahnung: Mit seiner Pittura metafisica nimmt Giorgio de Chirico (1888–1978) einen festen Platz in der Geschichte der modernen Malerei ein. Nicht zuletzt gab er den Surrealisten entscheidende Impulse. Weniger bekannt – und in der Ausstellung ausführlich Thema – ist die Vorgeschichte der »metaphysischen Malerei«: Es waren die Philosophie Friedrich Nietzsches sowie die Kunst der deutschen Spätromantik, insbesondere die phantastischen Bildwelten Arnold Böcklins und Max Klingers, die sein Frühwerk nachhaltig beeinflussten. »Stimmung« avancierte um 1900 zur zentralen ästhetischen Kategorie und zum »Ziel aller modernen Malerei«. Doch liegen die Ursprünge dieser Kunst sogar noch weiter zurück – bereits in der Romantik eines Caspar David Friedrich wird die Landschaft zum »Stimmungsraum«.

TERMIN Mittwoch, 17. März 2021, 15 bis 17.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 24 Euro, für Nichtmitglieder zzgl. Eintritt
ORT Veranstaltungraum Galerie der Gegenwart
Anmeldung erforderlich

Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).