Toggle Menu

In behördlichem Auftrag: Eine Kunstauktion 1941 in Hamburg und die Folgen (Präsenz-Seminar)

Präsenz-Seminar mit Dr. Ute Haug
24. Februar 2021 (15.00 Uhr - 17.00 Uhr)

Am 24. September 1941 wurden mehr als 470 Kunstwerke vom Hamburger Auktionshaus C. F. Schlüter versteigert, die zuvor im Hamburger Hafen von der Gestapo beschlagnahmt worden waren. Bis heute befinden sich acht dieser Werke in der Hamburger Kunsthalle. Was hat die Provenienzforschung bislang unternommen, um ihre Herkunft zu klären? Wo liegen die Probleme? Was wird zu tun sein? Ausgehend von diesem konkreten Beispiel widmet sich das Seminar den zentralen Fragen nach dem Wandel im Umgang mit der Herkunft der Kunstwerke. Welchen Stellenwert besitzt die Provenienzforschung? Für die Besucherinnen und Besucher? Im Museum? In der Universität? Wie hat sich dies im Laufe der letzten 20 Jahre verändert? Das Seminar findet im Veranstaltungsraum statt.

 

PRÄSENZ-SEMINAR
TERMIN Mittwoch, 24. Februar 2021, 15 bis 17 Uhr 

KOSTENBEITRAG 22 Euro, für Nichtmitglieder zzgl. Eintritt
ORT Veranstaltungraum Galerie der Gegenwart
Anmeldung erforderlich

Dr. Ute  Haug
Dr. Ute Haug
Studium der Kunstgeschichte, Baugeschichte und Geschichte in Aachen und Florenz, Dissertation über den Kölnischen Kunstverein im Nationalsozialismus. Volontariat an der Stiftung Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau. Seit 2000 an der Hamburger Kunsthalle, Leiterin der Provenienzforschung und des Archivs Hamburger Kunsthalle.