Flecken, Fäkalien, Fetische. Religion und Kirche als künstlerischer Motor von Dada und Surrealismus (Online-Seminar)

mit
Dr. Nana Kintz

Termin:
Freitag, 05. November 2021
18.00 bis 19.15 Uhr
Kostenbeitrag:
12 Euro, Studierende bis 30 Jahre 8 Euro
Anmelden
Zurück

Die Kritik an Religion und Kirche war für Dadaisten und Surrealisten ein grundlegendes Mittel ihrer Kritik am traditionellen System Kunst – und zugleich ein wesentlicher Motor für die Entwicklung eigener künstlerischer Verfahren. Von den Anfängen DADAs bis zum Abebben des Surrealismus in den 1950er-Jahren verfolgt das Seminar den strategischen Einsatz des Themenfeldes Religion. Werke von Francis Picabia, Max Ernst, Salvador Dalí, André Breton und anderen belegen, dass die provokative Inversion christlicher Bildtraditionen und Moralvorstellungen ein zentrales Merkmal beider Kunstrichtungen war.

Heute, vor dem Hintergrund der
globalen Auseinandersetzungen bis hin zu terroristischen Anschlägen als Reaktion auf blasphemische Darstellungen, gewinnt die Betrachtung der »gotteslästerlichen« Bilder in Dada und Surrealismus noch einmal eine neue Brisanz. 

Die Zahl der Teilnehmenden ist bei dieser Live-Veranstaltung auf 20 Personen pro Termin begrenzt.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

 

Die Kritik an Religion und Kirche war für Dadaisten und Surrealisten ein grundlegendes Mittel ihrer Kritik am traditionellen System Kunst – und zugleich ein wesentlicher Motor für die Entwicklung eigener künstlerischer Verfahren. Von den Anfängen DADAs bis zum Abebben des Surrealismus in den 1950er-Jahren verfolgt das Seminar den strategischen Einsatz des Themenfeldes Religion. Werke von Francis Picabia, Max Ernst, Salvador Dalí, André Breton und anderen belegen, dass die provokative Inversion christlicher Bildtraditionen und Moralvorstellungen ein zentrales Merkmal beider Kunstrichtungen war.

Heute, vor dem Hintergrund der
globalen Auseinandersetzungen bis hin zu terroristischen Anschlägen als Reaktion auf blasphemische Darstellungen, gewinnt die Betrachtung der »gotteslästerlichen« Bilder in Dada und Surrealismus noch einmal eine neue Brisanz. 

Die Zahl der Teilnehmenden ist bei dieser Live-Veranstaltung auf 20 Personen pro Termin begrenzt.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

 

Dr. Nana Kintz
Studium der Kunstgeschichte, Romanistik und Volkskunde in Marburg, Ferrara und Hamburg. 2017 Dissertation an der Universität Hamburg über Religion und Kirche im Pariser Dadaismus und Surrealismus, die kürzlich erschienen ist. 2015–2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Deichtorhallen Hamburg. Seitdem auf kulturpolitischer und praktischer Ebene in der Kulturellen Bildung tätig.
Dr. Nana Kintz
Studium der Kunstgeschichte, Romanistik und Volkskunde in Marburg, Ferrara und Hamburg. 2017 Dissertation an der Universität Hamburg über Religion und Kirche im Pariser Dadaismus und Surrealismus, die kürzlich erschienen ist. 2015–2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Deichtorhallen Hamburg. Seitdem auf kulturpolitischer und praktischer Ebene in der Kulturellen Bildung tätig.