Rückkehr zur Figuration. Malerei seit den sechziger Jahren (Online-Seminar)

mit
Dr. des. Veronika Schöne

Termin:
Mittwoch, 17. November 2021
19.00 bis 20.15 Uhr
Kostenbeitrag:
12 Euro, Studierende bis 30 Jahre 8 Euro
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Zahlreich waren die Abgesänge auf die Malerei in der Moderne. Besonders laut wurden sie in der Nachkriegszeit. Bedroht durch die moralisch überlegen geglaubte Abstraktion westlicher Provenienz und neue Kunstformen wie Performance und Happening, standen nicht nur figürliche Motive, sondern gleich die ganze Gattung auf dem Spiel. Umso dreister schienen vor diesem Hintergrund die »Jungen Wilden«, die ganz unverblümt die Figuration feierten. Baselitz und Lüpertz, Immendorf und Polke schon seit den Sechzigern, Büttner, Herold, Oehlen und Kippenberger seit den Achtzigern bewegten sich zwischen genialischem Geschichtspathos und frivolem Dilettantismus. Sie kritisierten die Vergangenheit und verspotteten die Gegenwart. Das Seminar geht dieser »Rückkehr zur Figuration« mit ihren verschiedenen Ausprägungen und Ansprüchen nach. 

Die Zahl der Teilnehmenden ist bei dieser Live-Veranstaltung auf 20 Personen pro Termin begrenzt.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

Zahlreich waren die Abgesänge auf die Malerei in der Moderne. Besonders laut wurden sie in der Nachkriegszeit. Bedroht durch die moralisch überlegen geglaubte Abstraktion westlicher Provenienz und neue Kunstformen wie Performance und Happening, standen nicht nur figürliche Motive, sondern gleich die ganze Gattung auf dem Spiel. Umso dreister schienen vor diesem Hintergrund die »Jungen Wilden«, die ganz unverblümt die Figuration feierten. Baselitz und Lüpertz, Immendorf und Polke schon seit den Sechzigern, Büttner, Herold, Oehlen und Kippenberger seit den Achtzigern bewegten sich zwischen genialischem Geschichtspathos und frivolem Dilettantismus. Sie kritisierten die Vergangenheit und verspotteten die Gegenwart. Das Seminar geht dieser »Rückkehr zur Figuration« mit ihren verschiedenen Ausprägungen und Ansprüchen nach. 

Die Zahl der Teilnehmenden ist bei dieser Live-Veranstaltung auf 20 Personen pro Termin begrenzt.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

Dr. des. Veronika Schöne
Dr. des. Veronika Schöne
Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Romanistik in Hamburg, Berlin und Rom. Seit 1999 freie Journalistin (u. a. SZ und NZZ), Autorin und Dozentin. Seit 2005 Veranstaltungen, seit Sommer 2007 zunächst Programmplanung für die Jungen Freunde, ADVANCED und seit August 2019 für die Programmsparte @ART. Dissertation über den Zufall in der Gegenwartskunst.
Dr. des. Veronika Schöne
Dr. des. Veronika Schöne
Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Romanistik in Hamburg, Berlin und Rom. Seit 1999 freie Journalistin (u. a. SZ und NZZ), Autorin und Dozentin. Seit 2005 Veranstaltungen, seit Sommer 2007 zunächst Programmplanung für die Jungen Freunde, ADVANCED und seit August 2019 für die Programmsparte @ART. Dissertation über den Zufall in der Gegenwartskunst.