Ernst Wilhelm Nay. Retrospektive (Führung)

mit
Sophia Colditz

Termin:
Freitag, 24. Juni 2022
14.00 bis 17.00 Uhr
Kostenbeitrag:
24 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt)
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Mit seinen kraftvollen, farbintensiven Bildern gilt Ernst Wilhelm Nay (1902–1968) als Inbegriff der Kunst der Nachkriegsjahrzehnte. Zwar hatte er auch schon als junger Künstler Anerkennung gefunden, doch erst mit seinen Beteiligungen an der documenta in Kassel, den Biennalen in São Paulo und Venedig sowie an der Ausstellung German Art of the Twentieth Century in New York 1957 etablierte er sich als feste Größe in der Kunst der internationalen Moderne – und wurde zugleich zu einer Leitfigur der abstrakten Malerei. Den Blick auf Nays Werk hat dies freilich bisweilen auch verengt: Mit der Postmoderne der 1960er-Jahre geriet auch seine Kunst wieder in den Hintergrund.

Erstmals seit 30 Jahren präsentiert dagegen die Hamburger Kunsthalle nun den ›ganzen‹ Nay. Rund 120 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus 50 Jahren zeigen die große Bandbreite an unterschiedlichen Darstellungsweisen und historischen Bezügen und offenbaren ein Œuvre von überraschender Frische und Modernität.
Mit seinen kraftvollen, farbintensiven Bildern gilt Ernst Wilhelm Nay (1902–1968) als Inbegriff der Kunst der Nachkriegsjahrzehnte. Zwar hatte er auch schon als junger Künstler Anerkennung gefunden, doch erst mit seinen Beteiligungen an der documenta in Kassel, den Biennalen in São Paulo und Venedig sowie an der Ausstellung German Art of the Twentieth Century in New York 1957 etablierte er sich als feste Größe in der Kunst der internationalen Moderne – und wurde zugleich zu einer Leitfigur der abstrakten Malerei. Den Blick auf Nays Werk hat dies freilich bisweilen auch verengt: Mit der Postmoderne der 1960er-Jahre geriet auch seine Kunst wieder in den Hintergrund.

Erstmals seit 30 Jahren präsentiert dagegen die Hamburger Kunsthalle nun den ›ganzen‹ Nay. Rund 120 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus 50 Jahren zeigen die große Bandbreite an unterschiedlichen Darstellungsweisen und historischen Bezügen und offenbaren ein Œuvre von überraschender Frische und Modernität.
Sophia Colditz
Sophia Colditz
Studium der Kunstgeschichte und Rechtswissenschaften in Göttingen und Hamburg. 2012–2016 studentische Mitarbeiterin im Digitalisierungsprojekt der Hamburger Kunsthalle. Seit 2016 wissenschaftliche Assistentin bei den Ausstellungsprojektprojekten „Anita Rée. Retrospektive“ und „Max Beckmann. weiblich-männlich.
Sophia Colditz
Sophia Colditz
Studium der Kunstgeschichte und Rechtswissenschaften in Göttingen und Hamburg. 2012–2016 studentische Mitarbeiterin im Digitalisierungsprojekt der Hamburger Kunsthalle. Seit 2016 wissenschaftliche Assistentin bei den Ausstellungsprojektprojekten „Anita Rée. Retrospektive“ und „Max Beckmann. weiblich-männlich.