
Die Ausstellung im Kunsthaus Stade rückt die Absolventinnen der 1891 von Valeska Röver gegründeten Hamburger Kunstschule für Frauen in den Mittelpunkt und beleuchtet zugleich die Geschichte der Institution selbst. Die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen von Künstlerinnen in der Moderne sowie die prägenden Netzwerke werden in der Kuratorinnenführung von Regina Wetjen vorgestellt.

Das Bargheer Museum zeigt, wie Hamburger Künstlerinnen und Künstler der Klassischen Moderne Musik in Bildern erfahrbar machten. Rund 60 Werke vorwiegend aus den 1920er-Jahren übersetzen Klänge in Farben und Rhythmen in Formen, von klassischer Musik über Jazz bis Charleston, und dokumentieren auch die legendären Hamburger Künstlerfeste als multisensorisches Kunsterlebnis. Dorith Will begleitet Sie durch die Ausstellung.

Katrin Schmersahl untersucht die vielfältigen Darstellungen Schwarzer Menschen in der europäischen Kunst bis zum 18. Jahrhundert – von Schutzheiligen, Händlern und Gelehrten bis zu Exotisierungen und späteren Stereotypen. Die Werke spiegeln historische Realitäten ebenso wie sich wandelnde gesellschaftliche Vorstellungen, von mittelalterlichen Höfen bis zur barocken Repräsentationskunst.


Die Hamburger Gipsabguss-Sammlung öffnet den Blick auf die Welt der Antike. Zusammengetragen im 19. Jahrhundert, zeigt sie rund 180 beeindruckende Abgüsse antiker Skulpturen, Reliefs und Porträts – von der griechischen Archaik bis zur römischen Kaiserzeit. In den Räumen einer ehemaligen Backstube an der Grindelallee erleben Sie mit Thorben Frieling Meisterwerke, deren Originale in den großen Museen der Welt zu Hause sind.

Es ist wieder so weit, die 61. Biennale lockt unzählige Besucherinnen und Besucher in die wunderschöne Lagunenstadt. Erleben Sie die große internationale Kunstschau mit dem Titel A Minor Key unter der fachkundigen Begleitung von Marion Koch und Dr. Petra Roettig.