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KmK! Goya, Fragonard, Tiepolo


20. Februar 2020 - 20. Februar 2020 (19.00 Uhr - 20.00 Uhr)

Das 18. Jahrhundert bildete eine Blüte- und Umbruchszeit innerhalb der europäischen Kunst. Das bisherig etablierte christlich-humanistische Weltbild wurde hinterfragt und neue Parameter der gesellschaftlichen Ordnung und des Zusammenlebens definiert. Diese einschneidenden Veränderungen schlugen sich unweigerlich auch in der Kunst und im Künstlerdasein nieder.  

Bereits der ehemalige Kunsthallendirektor Werner Hofmann proklamierte in seinem Ausstellungszyklus das Revolutionäre in der Kunst um 1800 und schloss diesen mit einer Schau zu Francisco de Goya y Lucientes ab. Als kritischer Beobachter seiner Zeit faszinieren Goya und sein Werk bis heute. Jean-Honoré Fragonard ist hingegen vor allem für seine Genreszenen und die sogenannten Phantasieporträts bekannt, während mit Giovanni Battista Tiepolo und seinem Sohn Giovanni Domenico vor allem die großen Deckenfresken in Würzburg und Madrid verbunden werden. In welchem Zusammenhang steht also das Werk so unterschiedlicher Persönlichkeiten wie Goya, Fragonard und Tiepolo? Was vereint diese Künstler, die sich wohl nie persönlich begegnet sind? Und was genau bedeutet die Freiheit der Malerei?

Diesen und vielen weiteren Fragen wollen wir bei unserem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung Goya, Fragonard, Tiepolo – Die Freiheit der Malerei nachgehen und erneut einen Blick werfen auf diese Epoche sowie auf das künstlerische Schaffen dieser Schlüsselfiguren in der sich veränderten Zeit zwischen 1740 und 1800.

FÜHRUNG Ifee Tack
TERMIN Donnerstag, 20. Februar 2020, 19 Uhr 
ORT Hamburger Kunsthalle
KOSTEN 3 € für Studierende, Mitglieder frei